Konzept zur Verknüpfung von Use Cases mit ereignisgesteuerten Prozessketten

Autor

Dimitri Diegel

Abstract

bemüht ihre geschäftlichen Abläufe zu optimieren. Damit die Geschäftsprozesse eines Unternehmens analysiert, bewertet und schließlich optimiert werden können, müssen sie erst einmal dokumentiert werden. Für die Modellierung und damit auch die Dokumentation von Geschäftsprozessen hat sich heutzutage das auf ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK) basierte ARIS1- Konzept als internationaler Standard durchgesetzt.

Die Optimierung von Geschäftsprozessen erfolgt nicht selten dadurch, dass Teile dieser Prozesse durch Softwaresysteme automatisiert werden. Die Erhebung und Fixierung von funktionalen Anforderungen ist der erste Schritt im Entwicklungszyklus jedes Softwaresystems. Requirements Engineering hat sich inzwischen zu einer eigenen Disziplin innerhalb des Software Engineering entwickelt, sie befasst sich mit den Techniken und Methoden der Aufnahme, Analyse, Dokumentation und Management von Anforderungen. Die Use Cases (Anwendungsfälle) ist eine weit verbreitete Technik auf dem Gebiet des Requirements Engineering zur Dokumentation von funktionalen Anforderungen.

Die mit den EPKs modellierten Geschäftsprozesse sind also oft Teil eines Softwareentwicklungsprojektes. Die betriebswirtschaftlichen Abläufe und Zusammenhänge stehen jedoch im Vordergrund der Geschäftsprozessmodellierung, unabhängig davon wie sie mit Soft- oder Hardware unterstützt werden. Die mit den EPKs definierten Anforderungen sind deshalb für die Entwickler von Softwaresystemen nicht detailliert genug und müssen oft mit den Methoden des Requirements Engineering präzisiert werden [GeUML2003]. Die Beschleunigung dieses Prozesses durch computergestützte Tools sowie die explizite Zuordnung zwischen EPKs und entsprechenden Use Cases anhand von offenen Standards wäre daher äußerst wünschenswert

Dokument

Dimitri Diegel, Konzept zur Verknüpfung von Use Cases mit ereignisgesteuerten Prozessketten