Transformationen zwischen UML-Use-Case-Diagrammen und tabellarischen Darstellungen

Autoren

Julia Pilarski and Eric Knauss

Abstract

In den frühen Phasen eines Softwareprojekts steht die Modellierung in einem besonderen Spannungsfeld: Entweder sind die Modelle formal genug, um verifizieren zu können, dass sie richtig modelliert wurden, oder umgangssprachlich genug, damit beim Kunden validiert werden kann, ob das Richtige modelliert wurde. Aus diesem Grund eignen sich komplexere Modelle zur Szenario-Darstellung (z.B. UML-Sequenz-Diagramme) nicht so gut. Andererseits haben grafische Modelle den Vorteil, einen guten Überblick zu bieten. Transformationen zwischen textuellen Beschreibungen und grafischen Modellen können dieses Spannungsfeld auflösen, indem sie es erleichtern, grafische Modelle und natürliche Sprache parallel zu nutzen. Dieser Beitrag untersucht das Verhältnis zwischen den Use-Case-Diagrammen der UML und (typischerweise tabellarischen) natürlich-sprachlichen Use-Cases. Mit Hilfe eines Basismetamodells definieren wir die gemeinsamen Konzepte beider Darstellungen. Wir beschreiben entsprechende Transformationen und geben konkrete Beispiele.

Dokument

Julia Pilarski and Eric Knauss, Transformationen zwischen UML-Use-Case-Diagrammen und tabellarischen Darstellungen Workshop „Domänenspezifische Modellierungssprachen“ im Rahmen der Modellierung 2008, Berlin