Entwicklung eines erfahrungsgestützten Editors für Qualitätsmodelle

Autor

Stefan Keil

Abstract

Qualitative Anforderungen, auch nicht-funktionale Anforderungen genannt, sind ein wichtiger Bestandteil während der Anforderungserhebungsphase in der Softwareentwicklung, der allerdings oft vernachlässigt wird.

Die Gründe hiervon reichen von einem zu knappen Zeitplan über mangelndes Problembewusstsein bis hin zu schlichtem Unvermögen. Qualität an einem immateriellen Produkt, wie Software, zu messen und zu prüfen, stellt eine Herausforderung dar. Eine ingenieurmäßige Fortschrittskontrolle und Qualitätsverbesserung lässt sich nur durch ein Qualitätsmodell realisieren, in dem Maßstäbe eingesetzt werden um Qualität präzise zu erfassen und auch wirklich ‚messen’ zu können. So kann gezielt auf Qualitätsziele hingearbeitet werden. Damit ist außerdem eine einheitliche und übersichtliche Dokumentationsform gewählt, die später, z.B. in Reviews, als Referenz dienen kann.

Da es in der Software-Entwicklung auch um einen Erfahrungs-Sammlungs-Prozess geht, um Fehler zu vermeiden oder Zeit zu sparen, indem nicht alles doppelt gemacht wird, ist ein erfahrungsgestütztes Qualitätsmodell, das sowohl die vorhandene Erfahrung berücksichtigt und an den Anwender weitergibt, als auch um neue Erfahrungen erweiterbar ist, sehr wünschenswert.

Dokument

Stefan Keil, Entwicklung eines erfahrungsgestützten Editors für Qualitätsmodelle